Unsere Reise mit dem Erasmus-Projekt in Tavşanlı mit Herr Böhm, Frau Koch und Frau Mendel 

Samuel Bohm  Alihan Yilmaz Fans von VfL Osnabruck und Tavsanli Moymulspor tauschen Trikots
Unvergleichliche Gastfreundschaft in der Turkei
Werksbesichtigung einer Keramikfabrik
Interview mit dem Lokalfernsehen an der Biogasanlage

Anreise und erste Eindrücke

Unsere Reise begann noch vor Sonnenaufgang, als wir uns um 5 Uhr am Flughafen trafen. Über Istanbul flogen wir nach Kütahya und fuhren anschließend weiter nach Tavşanlı. Trotz des langen Tages wurden wir am Abend herzlich willkommen geheißen und konnten bei einem gemeinsamen Essen die ersten Eindrücke der türkischen Kultur sammeln.

Ankommen an der Schule

Am nächsten Morgen brachte uns der Bus zur Partnerschule. Dort trafen wir sowohl bekannte Gesichter, die uns bereits in Deutschland besucht hatten, als auch viele neue Schülerinnen und Schüler. Es gab Kennenlernspiele und kleine Quizrunden und man merkte sofort, wie offen und herzlich alle waren. Während die Lehrkräfte sich im Teacher’s Room austauschten, erfuhren wir, wie die gemeinsame Projektwoche ablaufen würde.

Zum Mittagessen ging es in ein traditionelles Restaurant. Es gab Pide, Linsensuppe, Ayran und Çay. Anschließend besuchten wir eine Farm, deren Besitzer seinen ökologischen Fußabdruck durch Energiegewinnung aus Kuhmist verringert. Das war ein spannender und stinkiger Einstieg in die Umwelt- und Klimathemen unseres Erasmus-Projekts.  Am Abend zeigten uns die türkischen Schüler die Stadt aus jugendlicher Perspektive.

Dienstag: Nachhaltigkeit, Sport und Geschichte

Am Dienstag wurde uns zuerst ein altes Skigebiet gezeigt, was auf Grund des Klimawandels mittlerweile eher ein Wandergebiet geworden ist.  Anschließend besuchten wir eine Gurkenfarm, die ein echtes Highlight im Bereich Klimaschutz war. Dort erfuhren wir, wie mithilfe von Wasserdampf geheizt wird, wie Bewässerungssysteme Wasser sparen und wie moderne Landwirtschaft mit Nachhaltigkeit verbunden werden kann. Wir durften sogar selbst Gurken ernten und probieren.

Danach stand ein Besuch an einer weiterführenden Schule auf dem Programm, die vom Aufbau her eher an eine Universität erinnerte. Dort spielten wir Volleyball mit den Schülerinnen und Schülern und wurden zum Essen eingeladen. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich Schulsysteme aufgebaut sein können. besuchten wir eine Gurkenfarm, die ein echtes Highlight im Bereich Klimaschutz war. Dort erfuhren wir, wie mithilfe von Wasserdampf geheizt wird, wie Bewässerungssysteme Wasser sparen und wie moderne Landwirtschaft mit Nachhaltigkeit verbunden werden kann. Wir durften sogar selbst Gurken ernten und probieren.

Später wanderten wir zu einer antiken Ruine, die man als Zeus-Ruine kennt. Die Natur und die historischen Überreste bildeten einen eindrucksvollen Kontrast zum modernen Thema der nachhaltigen Energiegewinnung. Es war ein Tag, an dem wir sowohl kulturell als auch fachlich sehr viel lernen konnten.

Mittwoch: Klimavorträge und Porzellan

Der Mittwoch begann mit Vorträgen über Treibhausgase, den CO₂-Fußabdruck und die Frage, wie sowohl Deutschland, Italien als auch die Türkei Energie gewinnen und sich weiterentwickeln möchten. Die Präsentationen zeigten uns, dass Klimaschutz überall ein großes Thema ist und dass beide Länder voneinander lernen können. Zudem machten die Redner uns jungen Menschen sehr viel Mut und Hoffnung für unsere Zukunft und Planeten einzustehen!

Am Nachmittag besuchten wir zwei Porzellanfabriken in Kütahya, wessen Porzellan etwa ähnlich bekannt, wie die Solinger Messer sind. Wir erfuhren viel über Handwerk, Tradition und moderne Techniken und durften selbst Porzellanteller lasieren. Anschließend besichtigten wir ein Museum mit Kunst, Geschirr und historischen Ausstellungsstücken.

Donnerstag: Projekte und ein besonderer Künstler

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen unserer Projektarbeit. Wir stellten unsere Präsentationen vor, sprachen über Politik, Umwelt, Ernährung und künstliche Intelligenz und verglichen unsere Länder miteinander. Dabei zeigte sich, wie wertvoll internationaler Austausch für das Verständnis von Klima- und Zukunftsthemen ist und es zeigten sich große Unterschiede in der Aufklärung dieser Themen.

Später besuchten wir das Atelier eines berühmten Porzellanmalers aus Kütahya. Er ist international bekannt, hat eine eigene Farbe entwickelt und stellt seine Werke weltweit aus. Er erklärte uns seine Techniken, erzählte von seiner Arbeit und wir konnten ihm Fragen stellen. Dieser Einblick in türkische Kunst war sehr besonders! Nachmittags konnten wir auch die Innenstadt Kütahyas besuchen, Souvenirs shoppen und neues Essen ausprobieren.

Am Abend nahmen wir an der Feier zum nachgeholten National Teacher’s Day teil, einem wichtigen türkischen Feiertag zu Ehren der Lehrkräfte. Das Bankett war festlich, groß und sehr herzlich organisiert.

Freitag: Politik und Wellness

Der Freitag begann mit einem offiziellen Empfang. Wir trafen lokale Vertreter, darunter den Bürgermeister von Tavşanlı und einen politischen Vertreter der Regierung Erdogans. Für uns war es ein besonderes Gefühl, Deutschland in diesem Rahmen zu repräsentieren und mit Verantwortlichen über das Erasmus-Projekt zu sprechen.

Danach fuhren wir zusammen in eine große Therme, die eine der bekanntesten Attraktionen in Kütahya ist. Dort konnten wir entspannen, was ein schöner Ausgleich zu den vielen Eindrücken und Arbeitsphasen der Tage zuvor war.  Am Abend spielten die Lehrer ein kleines Fußballturnier, während wir Schülerinnen und Schüler die Freizeit genossen.

Samstag: Basar und Abschied

Am letzten Tag besuchten wir einen großen türkischen Basar. Zwischen frischem Gemüse, Gewürzen, Kleidung und Souvenirs kauften wir die letzten Geschenke für unsere Familien. Danach verabschiedeten wir uns von allen, machten viele Fotos und fuhren zurück zum Flughafen. Sehr spät Abends landeten wir schließlich wieder in Deutschland.

Abschließende Worte

Die Woche in Tavşanlı war für uns alle eine bereichernde Erfahrung. Wir haben viel über nachhaltige Landwirtschaft, Energiegewinnung und Klimaschutz gelernt und konnten neue Perspektiven auf internationale Zusammenarbeit gewinnen. Gleichzeitig durften wir eine Kultur und Menschen kennenlernen, die für ihre Gastfreundschaft, ihr Essen und ihre Herzlichkeit bekannt ist. Es sind wunderbare neue Freundschaften entstanden, wie zum Beispiel mit dem türkischen Lehrer Alihan. Die Begegnungen mit den türkischen und italienischen Schülerinnen und Schülern haben unseren Horizont erweitert und uns gezeigt, wie wichtig Austausch und Offenheit sind. Zudem haben wir unsere Privilegien, die wir in Deutschland jeden Tag genießen nochmal ganz anders und wertschätzend wahrgenommen. Die Reise hat uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht und wir freuen uns riesig auf das nächste Erasmus-Treffen in Italien!!!

(Ida Monscheuer)

Gedanken zu Carbon Zero
Klara Jaster und Ida Monscheuer
Golcuk-See in Simav auf 1300 m auch hier Folgen des Klimawandels sichtbar
Herzlicher Abschied
Empfang im Landkreis mit kleinen Geschenken
Klara Jaster und Ida Monscheuer

Freunde, Partner, Förderer und Unterstützer

Schule ohne Rassismus
Westdeutscher Volleyballverband
Zentrum BeST
Talentschmiede HSV
Solingen Volleys
GVS Freundeskreis
Buddyprojekt Stufenwechsel
KulturScouts Bergisches Land
Talentscouting
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