WIR SIND

    Ganztag Konzept am GVSganztag2
    1. Vorbemerkung
    2. Pädagogische und organisatorische Rahmenbedingungen
    3. Veränderte Unterrichtskonzeption
    4. Rhythmisierung des Schultags
    5. Außerunterrichtliche Angebote
    6. Offenes Mittagsangebot (OMA)
    7. Arbeitsgemeinschaften
    8. Lebensraum Schule
    9. Download des Ganztagskonzept als pdf Datei

    Download des vollständigen Ganztagskonzepts als PDF-Datei

    Vorbemerkung

    Seit Beginn des Schuljahrs 2009/10 befinden sich die beiden Schulen im Schulzentrum Vogelsang, die Realschule Vogelsang und das Gymnasium Vogelsang, im Übergang zum Ganztag. Da es sich um ein gemeinsames Projekt beider Schulen handelt, ist die nachfolgend dargestellte Konzeption in weiten Teilen das Ergebnis gemeinsamer Überlegungen und Planungen und bezieht sich auf das gesamte Schulzentrum. In einzelnen Bereichen (z. B. Stundentafel, Lehrplangestaltung) ist das Ganztagskonzept schulformspezifisch differenziert. Die vorliegende Darstellung beschreibt die äußeren und inneren Rahmenbedingungen (Abschnitt 1), die bisherigen Erfahrungen mit den Jahrgangsstufen 5 und 6 (Abschnitt 2) und Planungsüberlegungen für die nachfolgenden Klassenstufen der Sekundarstufe I (Abschnitt 3).
    Zuständig für die inhaltliche Planung ist die von den Ganztagskoordinatoren der Realschule und des Gymnasiums geleitete gemeinsame Ganztagsgruppe aus Lehrkräften, Eltern und Schülern beider Schulen, die mit außerschulischen Partnern wie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband als Träger der Betreuungsmaßnahmen, Sportvereinen, dem für das Verpflegungsangebot zuständigen Catering-Unternehmen sowie den Schulsozialarbeitern und auf der Seite des Gymnasiums mit der schulischen Steuergruppe, der Unterstufenkoordination und der Montessori-Koordinatorin zusammenarbeitet. Die Gesamtkoordination liegt bei den Schulleitungen. Die erste Fassung des Ganztagskonzepts wurde von der Schulkonferenz am 1.10.2009 verabschiedet. Das ständig fortentwickelte Konzept wird jeweils beim Erreichen eines wesentlichen Zwischenstandes erneut den schulischen Mitwirkungsgremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Die vorliegende Fassung war für die Schulkonferenz am 16.6.2011 bestimmt. Das Ganztagskonzept ist Teil des Schulprogramms und eng verzahnt mit weiteren Bestandteilen des Schulprogramms wie z. B. dem Konzept zur individuellen Förderung, dem pädagogischen Konzept für die Mittelstufe, dem Medien- und Methoden-konzept.

    1. Pädagogische und organisatorische

    Rahmenbedingungen


    Die Entscheidung für den gebundenen Ganztag am Gymnasium Vogelsang ist nicht vorrangig dadurch motiviert, dem Wunsch der Erziehungsberechtigten nach ganztägiger Betreuung zu genügen. Ein solches Bedürfnis ist zwar vorhanden, aber nach den bisherigen Erfahrungen nur bei einer Minderheit der Eltern, die ihr Kind für den Ganztag angemeldet haben. Ausschlaggebend sind vielmehr die neuen pädagogischen Chancen und Möglichkeiten, die sich für eine Ganztagsschule eröffnen, und zwar im Hinblick auf veränderte Unterrichtskonzeptionen, erweiterte außerunterrichtliche Angebote, eine Stärkung der Schulgemeinschaft und der Schule als Lebensraum und verstärkte individuelle Förderung.

    1.1 Veränderte Unterrichtskonzeptionko3_or

    Der gebundene Ganztag eröffnet die Möglichkeit, Fachunterricht, individuelle Förderung, pädagogische Zusatzangebote und erzieherische Arbeit stärker miteinander zu verzahnen, als das in einer Halbtagsschule möglich wäre. Dieses Vorhaben erfordert aber zugleich die Weiterentwicklung von Unterricht. Ein wichtiger Impuls dafür ist die Einführung des verlängerten Zeitrasters ab dem Schuljahr 2010/11, das neue Unterrichtsformen sowohl ermöglicht als auch erfordert (s. u.). Das neue Zeitraster soll eine pädagogische Neukonzeption des Unterrichts fördern, die in größeren abgeschlossenen Unterrichtseinheiten ein vertieftes Lernen in kooperativen und selbsttätigen Lernformen vorsieht. Unterstützt wird diese Entwicklung dadurch, dass Unterrichtsgestaltung, insbesondere in der Form des kooperativen Lernens, einen Schwerpunkt der schulinternen Lehrerfortbildung darstellt (siehe Fortbildungsplan).
    Ein weiteres wesentliches Element ist die Reduktion bzw. der Verzicht auf Hausaufgaben. Abgesehen von längerfristigen Übungsnotwendigkeiten wie z. B. dem kontinuierlichen Lernen und Wiederholen von Vokabeln dürfen an den Tagen mit Ganztagsunterricht Aufgaben nur noch in dem Umfang gestellt werden, wie sie innerhalb der täglichen Arbeitsstunde erledigt werden können. Phasen des selbständigen Übens müssen verstärkt in den Unterricht integriert werden, was durch das neue Zeitraster erleichtert werden soll. Gespräche mit Eltern und eine interne Evaluation im November 2010 haben gezeigt, dass die Akzeptanz des Ganztags entscheidend von der Sicherheit abhängt, dass die schulische Arbeit der Kinder im Wesentlichen erledigt ist, wenn sie um 16:00 Uhr die Schule verlassen, und dass in dieser Beziehung zumindest teilweise noch Verbesserungsbedarf besteht. Weitere Bausteine im Prozess der Unterrichtsentwicklung sind die erfolgte Anpassung der schulinternen Curricula an die neuen, kompetenzorienterten Kernlehrpläne (soweit vorliegend) und an die Bedingungen des Ganztags sowie die Neufassung des schulinternen Medien- und Methodenkonzepts sowie der Grundsätze zur Leistungsbewertung (s. d.).


    1.2 Rhythmisierung des Schultags


    Seit dem Schuljahr 2010/11 wird am Gymnasium Vogelsang in 67,5-Minuten-Einheiten unterrichtet (3 alte Stunden = 2 neue Stunden). Die Stundentafel wurde entsprechend angepasst (s. u.). Diese Umstellung hat die Lernmöglichkeiten und Lernchancen verbessert, kooperatives Lernen ist sehr viel besser als vorher in den kurzen 45’-Einheiten möglich, Fächer können kontinuierlicher über die gesamte Sekundarstufe I unterrichtet werden (z. B. Biologie, Chemie, Geschichte). Lehrer und Schüler sind deutlich entlastet, alle Organisationsformen können stärker auf die Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden ausgerichtet werden, in die Schule und den Unterricht ist sehr viel mehr Ruhe eingekehrt.
    Die verpflichtende Anwesenheit im Ganztag geht an drei Tagen pro Woche (Montag, Mittwoch, Donnerstag) von 8:10 bis 15:22 Uhr, mit einer Mittagspause von 13:17 bis 14:15 Uhr. Am Dienstag und Freitag endet der Unterricht um 13:17 Uhr mit anschließendem freiwilligen Angebot an Arbeitsgemeinschaften und Hausaufgabenhilfen. An allen fünf Tagen gibt es für die Schülerinnen und Schüler Mittagessen und ein offenes Mittagsangebot (OMA).
    ko3_or

    Tab. 1: Umrechnung von 45-Minuten-Einheiten in 67,5-Minuten-Einheiten für die Stundentafel der Sekundarstufe I

      Fach Jahreswochenstunden à 45
    Minuten lt. Stundentafel für
    die Sekundarstufe I Gymnasium
    entspricht rechnerisch
    Jahreswochenstunden à 67,5 Minuten
    gerundet
    Deutsch 19 12,67 13
    Geschichte 6 4 4
    Erdkunde 6 4 4
    Politik 6 4 4
    Mathematik 19 12,67 13
    Biologie 8 5,33 5
    Chemie 6 4 4
    Physik 6 4 4
    Englisch 18 12 12
    Französisch/Latein 14 9,33 9
    Kunst 7 4,67 4,5
    Musik 7 4,67 4,5
    Religion/Prakt. Philosophie 10 6,67 7
    Sport 15 10 10
    Differenzierung (WP II) 4 2,67 3
    Differenzierung Spanisch 6 4 4
    Ergänzungsstunden 10-12 6,67-8 7-8
    Gesamt 161-163 107,33-108,67 108-109

    Tab. 2: Stundentafel ab 2010/11 (67,5-Minuten-Einheiten; Kernstunden, ohne Ergänzungsstunden)ko3_or

    Klasse 5 6 7 8 9 Summe
    Fach            
    Deutsch 3 3 3 2 2 13
    Geschichte   1 1 1 1 4
    Erdkunde 1   1 1 1 4
    Politik 1   1 1 1 4
    Mathematik 3 3 3 2 2 13
    Biologie 1 1 1 1 1 5
    Chemie   1 1 1 1 4
    Physik 1   1 1 1 4
    Englisch 3 3 2 2 2 12
    Französisch/Latein   3 2 2 2 9
    Kunst 1 1 1/0 1 1 4,5
    Musik 1 1 0/1 1 1 4,5
    Religion/Prakt. Philosophie 2 1 1 1 2 7
    Sport 3 2 2 2/1 2/1 10
    Differenzierung (WP II)       1/2 1/2 3
    Differenzierung Spanisch       2 2 4
    Gesamt 20 20 20 20/20,5 21/21,5 101/102

     

    1.3 Außerunterrichtliche Angebote


    Der gesellschaftliche Wandel stellt die Schule vor neuartige pädagogische Aufgaben. Veränderungen der Familienstrukturen, der steigende Anteil alleinerziehender Mütter und Väter und die häufige Berufstätigkeit beider Eltern, zunehmende interkulturelle Konflikte, eine steigende Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen, Fehlernährung und Bewegungsmangel erfordern neue Wege in der schulischen Erziehung und Betreuung. Da unser Schulzentrum im Einzugsgebiet eines Stadtteils mit besonderem Erneuerungsbedarf liegt, müssen wir diesen Anforderungen in besonderem Maße Rechnung tragen.


    1.3.1 Mittagessen

    Eine ausgewogene und gesunde Mittagsverpflegung hat erheblichen Einfluss auf Körper und Geist und damit
    auf die Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen, sie soll aber den Schülern auch Spaß machen und
    schmecken.
    In unserer aus Mitteln des 1000-Schulen-Programms errichteten Mensa mit 240 Plätzen erfolgt die Essensausgabe im Free-Flow-System, d. h. die Kinder wählen in Selbstbedienung aus dem vorhandenen Angebot frei aus; eine Vorbestellung ist nicht erforderlich. Das Angebot umfasst neben Zwischenverpflegung mindestens zwei verschiedene Tagesgerichte, die im Cook-and-Chill-Verfahren zubereitet werden, eine Nudelbar und eine Salattheke. Die angebotenen Menüs orientieren sich an den ministeriellen Empfehlungen für die Schulverpflegung. Auch Schülerwünsche werden mit einbezogen. Ein Mensaausschuss aus Lehrern, Eltern- und Schülervertretern sichert in Zusammenarbeit mit dem Betreiber die Qualität des Angebots.
    Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos; die erforderliche Chipkarte ist in den Schülerausweis integriert. Abgesehen von der Beschleunigung des Verfahrens und hygienischen Vorzügen hat dieses Verfahren weitere Vorteile:

    die Eltern können einen Höchstbetrag für den Einkauf pro Tag festlegen und sich auf Wunsch jederzeit
    darüber informieren, was ihr Kind gekauft hat. Für Mitschüler ist nicht erkennbar, ob ein Kind einen Zuschuss zum Mittagessen erhält. Bei Verlust kann die Karte gesperrt werden.
    Ferner steht in der Mensa ein großer Wassersprudler, aus dem die Schülerinnen und Schüler sich kostenlos mit Wasser zum Trinken versorgen können, um ihren Flüssigkeitsbedarf während des Vormittags zu decken.
    In einer Zeit, in der in vielen Familien die Tradition des gemeinsamen Essens immer mehr abbröckelt, soll das gemeinsame Mittagessen aber nicht nur der gesunden Ernährung dienen, sondern auch ein Gemeinschaftserlebnis sein und zur Entwicklung einer Esskultur beitragen. Daher ist die Teilnahme am Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 an den drei Tagen des Ganztags verpflichtend. Die Klassen gehen zeitlich gestaffelt, in der Regel zusammen mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin, sonst mit einer anderen Hauptfachlehrkraft zum Essen; die Lehrkraft isst gemeinsam mit den Kindern. Wenn die Eltern es wünschen, können die Kinder statt des warmen Mittagessens auch von daheim mitgebrachte Verpflegung verzehren, sie müssen aber am gemeinsamen Essen teilnehmen.
    Ab der Klasse 7 ist die Teilnahme am Mittagessen freiwillig; die Schülerinnen und Schüler können dank des flexiblen Angebots täglich individuell entscheiden, ob und was sie essen möchten. Die Schule garantiert während der Mittagspause die Aufsicht für alle Schüler, es sei denn, sie sind durch ihre Eltern über die Klassenleitung schriftlich von der Mittagspause abgemeldet (siehe Beschlussvorlage für die Schulkonferenz zu VV zu § 57 SchulG). Die Kosten für das Mittagessen betragen derzeit zwischen 2,50 € und 3,50 €. Bei finanziellen Engpässen wird den Eltern Hilfe durch den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ und den Verein „Tischlein deck dich“ angeboten.


    1.3.2 Offenes Mittagsangebot (OMA)ko3_or


    Während der gesamten Mittagspause (13:17-14:15 Uhr) finden Spiel- und Beschäftigungsangebote statt, die den Schülerinnen und Schülern einen Ausgleich zum Unterricht und Anregungen zu sinnvoller Freizeitgestaltung bieten. Dabei können die Kinder täglich neu entscheiden, wie sie die Pause verbringen möchten.
    Ein aus Mitteln des Konjunkturpakets II neu errichtetes separates Gebäude für die Betreuungs- und Freizeitangebote grenzt an den Schulhof und das Freigelände. Dadurch werden auch laute und lebhafte Angebote möglich,ohne dass zeitgleicher Unterricht gestört wird. Das Ganztagsgebäude umfasst einen Raum für lebhafte Spiele mit Billard, Kicker usw., einen Raum für Gesellschaftsspiele, einen Ruheraum und das Büro der Ganztagskoordination. Weitere OMA-Angebote und AGs finden in der Sporthalle und verschiedenen Räumen des Schulzentrums statt.

    Bei der Ausgestaltung und Realisierung des Mittagsangebotes wollen wir die Kinder und Jugendlichen mit einbeziehen und dabei soziale Tugenden wie Mitbestimmung, Partizipation, Solidarität, Toleranz, friedliche Konfliktbewältigung und Respekt vor dem anderen fördern.

    Im 1. Halbjahr 2011/12 gibt es folgende Angebote:

    1. Spielothek (Gesellschaftsspiele, Brettspiele, Lernspiele)
    2. Lebhafte Spiele (Kicker etc.)
    3. Spiel- und Sportangebot Freifläche (Tischtennis, Springseile usw.)
    4. Sportangebot Sporthalle
    5. Ruhiges Arbeiten und Lesen (Bibliothek/Selbstlernzentrum)
    6. Ruheraum („Chillen“)


    1.3.3 Arbeitsgemeinschaftenko3_or


    An den unterrichtsfreien Nachmittagen (Dienstag und Freitag) wird ein umfangreiches AG-Angebot speziell für die Schülerinnen und Schüler des Ganztags bereitgestellt. (Die schon vorher bestehenden AGs bleiben davon unberührt.) Damit soll zum einen auch an diesen Tagen eine verlässliche Betreuung für die Familien ermöglicht werden, die darauf angewiesen sind, zum anderen soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet werden, nach eigener Wahl und Schwerpunktsetzung Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken und ihre Stärken weiterzuentwickeln und Schule als Lebensraum zu erfahren.
    Die AGs finden von 13.50–15.00 statt. Ein Schüler kann eine oder zwei AGs wählen. Die Wahl einer AG erfolgt jeweils für die Dauer eines Halbjahrs, um die notwendige Verbindlichkeit sicherzustellen.

    Im 2. Halbjahr 2010/11 umfasst das AG-Angebot für den Ganztag:

    1. Dienstag: Musik gestalten, Lego-AG, Chor, Basketball-AG, Taekwondo-AG, Kreativwerkstatt, Tennis-AG, Handball-AG
    2. Freitag: Basketball-AG, Badminton-AG, Fußball-AG, Schach-AG, Zirkus-AG, Foto-AG, Kreativwerkstatt


    Das AG-Angebot wird im Schulzentrum für beide Schulen (RS, GY) gemeinsam für alle Schüler angeboten. Die Kooperation der Schulen verschiedener Schulformen erfordert gegenseitiges Vertrauen, welches auf regelmäßige Konsultationen aufbaut. AGs werden von Lehrkräften oder externen Honorarkräften geleitet.

    Als externe Kooperationspartner für das außerunterrichtliche Angebot hat das Schulzentrum Vogelsang neben dem Kooperationspartner für den Ganztagsbereich, dem PARI, u. a. die Musikschule Solingen und verschiedene Solinger Sportvereine gewonnen. Durch die Zusammenarbeit mit Vereinen und Einrichtungen erwarten wir eine noch stärkere Verankerung der Schule bzw. des Schulzentrums im Stadtteil, der Stadt und der gesamten Öffentlichkeit
    Solingens.
    Die Finanzierung der AGs wird über den Landessportbund und über Kooperationsverträge mit den Vereinen sichergestellt.
    Die Teilnahme am AG-Angebot ist grundsätzlich kostenfrei. Für besondere Angebote mit geringem
    Teilnehmerkreis oder bei umfangreichen Materialkosten kann ein Unkostenbeitrag erhoben werden. Die Verwaltung und Abrechnung des Ganztagsschulbudgets erfolgt durch die Ganztagskoordinatoren und Schulleitungen der beiden Schulen.
    Das Angebot an Arbeitsgemeinschaften wird ständig auf seine Attraktivität hin überprüft und weiterentwickelt.
    Sowohl das offene Mittagsangebot als auch das AG-Angebot werden mit dem stufenweisen Aufbau des gebundenen Ganztags schrittweise erweitert, u. a. durch musikalische und künstlerische Aktivitäten.

    1.4 Lebensraum Schuleko3_or

    Der Ganztagsbetrieb am Gymnasium Vogelsang bietet langfristig die Chance auf einen Veränderungsprozess, der vom Lernraum zum Lebensraum Schule führt. Da wir den Ganztag am GVS als einheitliches Erziehungskonzept verstehen, werden die Eltern als Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen in Aktivitäten und Entscheidungsprozesse integriert. Auch den Kolleginnen und Kollegen soll das Ganztagsgymnasium neue Möglichkeiten bieten, die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich kennenzulernen und neue Erfahrungen der kollegialen Zusammenarbeit und der Umsetzung von Innovation zu machen.


    1.4.1 Die Schulsozialarbeit


    Eine wichtige Rolle bei diesen Aufgaben spielen der Schulsozialarbeiter und die Schulsozialpädagogin des Schulzentrums, die täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Verfügung stehen.
    Sie unterstützen das Kollegium bei der Umsetzung der genannten Ziele, indem sie
    die freizeitpädagogischen Angebote mitbetreuen und -organisieren, eigene Freizeitangebote machen,
    individuelle Beratung für Schülerinnen und Schüler anbieten, an Konferenzen teilnehmen, auf Wunsch der Klassenlehrkraft am Unterricht teilnehmen und in ständigem pädagogischen Austausch mit Ganztagskoordination und Kollegium stehen.

     

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